Pferd HustenWas ist eine asthmatische Bronchitis bei Pferden?

 

Eine asthmatische Bronchitis bei Pferden ist eine Entzündung der Atemwege durch eine Überempfindlichkeit gegen Staub aus Heu und Stroh. Bakterien die regelmäßig in Heu und Stroh vorkommen können diese allergische Reaktion auslösen. Sehr viele Pferde leiden unter asthmatischer Bronchitis, kurz Asthma genannt.

 

Symptome und Ursachen


Bei einem Asthmaanfall bekommt das Pferd schlecht Luft und wird beklommen Das Pferd hat also Atemnot, daraus entsteht eine doppelte Atmung (Doppelschlag), die Nüstern blähen sich und manchmal hört man ein Fiepen. Ein Asthmaanfall kann plötzlich aber auch schleichend auftreten.

So ein Asthmaanfall ist schwer von Dämpfigkeit zu unterscheiden. Es gibt aber einen Unterschied: ein Asthmaanfall kann wieder aufhören, im Gegensatz zu Dämpfigkeit.

 

Behandlung

 

Mit der richtigen Medizin kann ein akuter Asthmaanfall gestoppt werden. Das Pferd ist dann wieder beschwerdefrei, jedoch kann es jederzeit wieder einen Asthmaanfall erleiden sobald es wieder Bakterien einatmet die es nicht verträgt.
Vorbeugung

In 90 % der Fälle sind Schimmelsporen und Bakterien aus organischem Material, meistens Heu, die Ursache asthmatischer Bronchitis bei Pferden. Daher sollte die Fütterung mit Heu bei asthmatischen Pferden vermieden werden. In künstlich getrockneten Raufutter oder Silage kommen keine Schimmelsporen vor. Diese werden durch die hohe Temperatur bei der Trocknung vernichtet.

 

Heilung

In dieser Gruppe spielen allergische und verengte Atemwege eine wichtige Rolle. Daher sollte dann auch immer Medizin verwendet werden, die die Atemwege freimacht und etwas an der Überempfindlichkeit des Pferdes tut. Ventipulmin wird oft verwendet, es sorgt dafür das sich die Atemwege erweitern und der Schleim sich vedünnt. Es sollte allerdings durch ein Mittel welches die Überempfindlichkeit bekämpft, ergänzt werden. So ein Mittel können Corticosteroide sein. Diese werden über das Futter oder per Inhalation gegeben.

Schleimverdünner, wie z.B. Acetylcystein können hier auch nützlich sein, weil oft zähflüssiger festsitzender Schleim vorhanden ist. Hustenreizhemmer sind nicht gewünscht, weil sich den Husten zwar verringern aber dadurch der Schleim nicht abtransportiert werden kann. Es werden dadurch nur die Symptome aber nicht die Ursache des Asthmas bekämpft.
Eine weitere Möglichkeit ist, das Inhalieren bei Pferden. Vorteil dabei ist, dass die Wirkstoffe direkt an der betroffenen Stelle wirken können.

 

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