Verwöhnung für dein Pferd - richtig massieren

Du möchtest dein Pferd verwöhnen? Vertrauen schaffen? Starte jetzt mit der richtigen Pferde Massage!

Um dein Pferd richtig zu massieren, solltest du Grundkenntnisse über den anatomischen Aufbau des Pferdes haben. Denn mit jedem Muskeln sind auch Nerven verbunden.
Ähnlich wie beim Menschen ist so eine Massage sehr entspannend. Besonders nach einem harten (Büro)Tag merken wir wie verspannt wir sind. Bei den Pferden ist es auch so. Nur leider können sie uns nicht sagen, wenn sie verspannt sind.

Daher ist es unsere Aufgabe das zu erkennen und unserem Pferd bei der Entspannung zu helfen.

 

Einige Dinge solltest du allerdings beachten:

Du solltest dein Pferd nicht während der Fütterung massieren.
Außerdem solltest du es frei massieren oder nur locker anbinden, damit es ausweichen kann sobald es ihm unangenehm wird. Es soll ja schließlich wohltuend für dein Pferd sein.

Wenn auf dein Pferd einer der folgenden Punkte zutrifft, solltest du lieber erst einen Tierarzt zu Rate ziehen bevor du selbst Hand anlegst.

- Trächtigkeit

- bei Nervenerkrankungen

- Fieber

- Pilzbefall

- offene Wunden

- Muskelrisse

- Schwellungen.

 

Aller Anfang ist schwer…

Zu Beginn kann dein Pferd erschrecken, aus diesem Grund solltest du Abstand zur Gefahrenzone halten. Außerdem legst du am besten deinen Schmuck ab. Auch solltest du geeignete Kleidung tragen. Dein Pferd könnte versuchen dich als Dank zurück zu massieren. Zwar lieb gemeint aber wenn du nur ein leichtes Top an hast, könnte das geknabber von deinem Pferd recht unangenehm werden.
Um dein Pferd nicht zu erschrecken beginne damit langsam mit deinen Händen über den Körper deines Pferdes zu fahren. Immer in Fellrichtung, da es sonst unangenehm wird!

Dabei kannst du fühlen ob dein Pferd verspannt ist, und wenn ja an welchen Körperstellen.


-    Fühlt es sich überall locker an?
-    Sind mache Stellen wärmer oder fester als andere?
-    Gibt es Temperaturunterschiede --> Tierarzt rufen und überprüfen ob alles okay ist.


Zu Beginn mit sanftem Druck arbeiten, dass wirkt für dein Pferd entspannender.

 

Dann kannst du loslegen.

01 Zuerst die Kaumuskeln. Fahre mit kreisenden und streichenden Bewegungen darüber um Verspannungen zu lösen.

02 Weiter geht’s mit den Schläfenmuskeln – ganz sanft bitte, da das Pferd hier sehr empfindlich ist!

03 So geht’s dann das ganze Pferd durch – vom Kopf bis zum Popo. Je nach Muskelpartie mit unterschiedlichen Intensitäten. Am besten schaust du dir das Video an, dann siehst du worauf du bei den körperpartien achten solltest.

04 Bei der Massage immer dein Pferd beobachten. Wenn es sich verspannt oder aufregt, nimm bitte sofort den Druck raus.

 

Ein kleiner Tipp:

Massiere nicht unbedingt mit der Kraft deiner Hände, sondern mit dem Gewicht deines ganzen Körpers. So lässt sich die Intensität der Massage gut regulieren und du bekommst am Ende keinen Muskelkrampf.
Die Massage ist zu Ende und dein Pferd schüttelt sich, kaut oder gähnt?
Dann hast du dich als Masseur(in) gut geschlagen! Dein Pferd fühlt sich dann Pudelwohl in seiner Haut!

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