Das größte Organ des Pferdes – Sorge für dein Pferd mit Fellpflege

 

Fellpflege

Die Haut des Pferdes ist ein ausgeklügeltes System aus Nerven und Schweißdrüsen. Durch die Haut kann das Pferd Druck, Schmerz und die Temperatur fühlen. Eine gute Pflege der Haut ist dadurch unerlässlich. Regelmäßige Massagen mit Magnesiumöl pflegen das Fell und entspannen die Nerven.

 

Erster Schritt: Richtige Fellpflege – was brauche ich dafür?


Für die optimale Fellpflege werden verschiedene Bürsten und Schwämme benötigt, denn die verschiedenen Körperparteien sind unterschiedlich empfindlich und beansprucht.

 

Du benötigst:

Gummistriegel

Unerlässlich für die richtige Fellpflege. Mit kreisenden Bewegungen wird der Schmutz im Fell gelöst und entfernt.
Bereich: am ganzen Körper außer Beine und Kopf.
Preis: Zwischen 2,50 und 3 Euro.

 

Nadelstriegel

Wie der Name schon sagt ist es auch zum Striegeln geeignet (siehe oben), kann aber auch für die Mähne verwendet werden. Wichtig: Beim Kämmen sehr vorsichtig vorgehen, ansonsten besteht die Gefahr. das dem Tier Haare herausgerissen werden.

 

Wurzelbürste

Durch Abbürsten kann der grobe Schmutz entfernt werden.
Bereich: Verwendung für die Beine.
Preis: ab 7 Euro.

 

Hufkratzer

Zum Reinigen der Hufe unerlässlich. Nur der Strahl in der Mitte der Hufe wird ausgelassen. Wenn der Hufkratzer am Ende eine Bürste hat, so kann damit gleich der gelöste Schmutz abgebürstet werden.
Preis: Einfache Modelle ab 1,20 Euro, mit Bürste ab
Mehr zur Hufreinigung findest du hier.

 

Kardätsche

Weiche Bürste zum Entfernen von Staub, Haare und Schmutz, welche vom Striegel gelöst wurden. Bereich: Kopf (Nüstern und Augen auslassen).
Preis: Ab 5 Euro, mit Naturborsten ab 10 Euro.

 

Mähnenkamm

Ein grobgezackter Kamm ( ähnlich dem Strähnen Kamm für Menschen).
Bereich: Mähne und Schopf.
Preis: ab 1,20 Euro aus Plastik, aus Metall ab 1,90 Euro.

 

Schweißmesser

Zum Abstreifen nach dem Duschen, damit das Fell schneller trocknet.
Bereich: Ganzer Körper außer Kopf und Beine, dort leistet ein Handtuch bessere Dienste.
Preis: ein Schweißmesser für kleine Hände und Ponys gibt es schon ab 1,60 Euro, größere ab 5 Euro.

 

Das kann man auch noch gebrauchen:

Lammfell-Putzhandschuh

Mehr als nur Fellpflege - optimal für eine sanfte Verwöhn Massage des Kopfes!
eine Kopfbürste sorgt für denselben Effekt.
Preis: ab etwa 6 Euro.

 

Schwamm

Für die Reinigung der Empfindliche Stellen (Nüstern und rund um die Augen) eignet sich ein weicher Schwamm.
Preis: ab 1,20 Euro.

 

Plastikstriegel mit Handschlaufe

Kann man statt eines Gummistriegels benutzen, eignet sich aber auch zum Bürsten der Mähne und des Schweifes.
Preis: ab 2,50 Euro.

 

Massagebürsten

Wellness und Entspannung für Ihr Pferd.
Preis: ab etwa 10 Euro.

 

Magnesium Massageöl

Gut kombinierbar mit einer Massagebürste. Ideal zur Massage von gestressten Muskeln.
Vorteil: Es fettet nicht und muss daher abschließend nicht abgewaschen werden.
Preis: ca. 8€ für 100 ml.

 

Fell(glanz)spray

Glänzendes Fell bringt Glanzspray. Wenn man Mähne und Schweif damit einsprüht, kann man sie anschließend leichter kämmen.
Preis: ab 8 Euro für 250 ml.

 

Fliegenspray

Riecht sehr streng, hält dafür Insekten ab. Kopfpartie sollte allerdings ausgespart werden!
Preis: ab 15 Euro für 500 ml.

 

Ganz wichtig: Putzzeug nicht für die Fellpflege von mehreren Pferden verwenden, da sonst Krankheiten sehr leicht von einem Pferd auf das andere übertragen werden könnten.

 

Im Wechsel der Jahreszeiten


Im Winter wird das Pferdefell länger und dichter. Im Sommer hingegen ist es viel leichter .Dieser Fellwechsel hilft den Pferden in freier Natur ihre Körpertemperatur besser anzupassen. Bei Pferden in Stallhaltung müssen allerdings einige Dinge beachtet werden, damit die Veränderung des Fells keinen Einfluss auf das Wohlbefinden des Pferdes hat.
Bei Ausritten oder sportlichen Turnieren im Winter lässt das dicke Winterfell das Pferd stark schwitzen. Die Sattelpartie ist dabei besonders betroffen. Der Schweiß trocknet allerdings nur langsam und schwer. Bei niedrigen Temperaturen und Wind führt das zu einem erhöhten Erkältungsrisiko.
Dem kann man Vorbeugen. Dazu sollte man das Pferdefell dünn halten. Sobald es etwas kühler wird das Pferd einfacher mit einer Decke vor der Kälte geschützt. Dadurch wird automatisch weniger Winterfell entwickelt. Wichtig ist dann: Bei Temperaturen unter 10 °C das Pferd nie ohne zusätzliche Decke stehen lassen.
Eine Alternative ist das Schären der Pferde. Dafür gibt es verschieden Techniken. Aber Achtung: Schären ist nicht so einfach wie es aussieht! Damit man keine böse Überraschung erfährt, sollte man sich den Rat eines Erfahrenen „Pferdefrisörs“ holen.

 

Fellpflege nicht nur der Gesundheit wegen


Fellpflege ist nicht nur für die Gesundheit des Pferdes wichtig. Das Bürsten und Striegeln stärkt die Beziehung zwischen Pferd und Reiter und schafft Vertrauen. Um die Fellpflege noch angenehmer zu machen eignet sich sehr gut ein Magnesiumöl, am besten in einer Sprayflasche, da es so besser und großflächiger aufgetragen werden kann. Mit einer Massagebürste oder der Hand einfach das Pferd massieren.

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